Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Unsere CBD-Produkte sind keine Arzneimittel und nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten bestimmt.
Alles über medizinisches Cannabis in Deutschland: Von der Verschreibung über Sorten und Wirkung bis zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
Medizinisches Cannabis wird bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, wenn herkömmliche Therapien nicht ausreichen.
Häufigster Einsatzbereich. Cannabis kann bei neuropathischen Schmerzen, Fibromyalgie und Migräne Linderung verschaffen.
Besonders bei Chemotherapie-Patienten. THC stimuliert den Appetit und lindert Übelkeit nachweislich.
Multiple Sklerose, Epilepsie und Tourette-Syndrom: Cannabis kann Spastiken und Krampfanfälle reduzieren.
PTBS, Angststörungen und Schlafstörungen. CBD-dominante Sorten können beruhigend und angstlösend wirken.
In vier Schritten zum Cannabis-Rezept – so funktioniert die Verschreibung in Deutschland.
Hausarzt, Schmerztherapeut oder Cannabis-Spezialist. Seit 2017 darf jeder Arzt (außer Zahnärzte) Cannabis verschreiben.
Der Arzt prüft, ob eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt und ob herkömmliche Therapien ausgeschöpft wurden.
Cannabis wird auf einem Betäubungsmittel-Rezept (BtM) verschrieben. Das Rezept ist 7 Tage gültig.
Das Rezept wird in einer Cannabis-führenden Apotheke eingelöst. Auch Online-Apotheken beliefern deutschlandweit.
Gesetzliche Kassen übernehmen die Kosten bei schwerwiegender Erkrankung. Ein Antrag ist beim Erstrezept erforderlich. Genehmigung dauert 3–5 Wochen.
PKV-Patienten reichen das Rezept direkt ein. Die Erstattung hängt vom individuellen Tarif ab – viele PKVs übernehmen die Kosten vollständig.
Ohne Kassenübernahme: 5–15 € pro Gramm. Telemedizin-Anbieter bieten oft günstigere Beratungsgebühren als Praxisbesuche.
Finde den passenden Arzt, Telemedizin-Anbieter oder die nächste Cannabis-Apotheke.